Universität Bern sucht Personen für Teilnahme an einer Studie:

 

Livia - Selbsthilfe für Trauende nach Verwitwung oder Trennung.

 

Die Universität Bern führt eine Studie über ein internetbasiertes Selbsthilfe-Programm durch für Menschen mit anhaltenden Trauersymptomen nach dem Verlust des Partners durch Tod oder Trennung/Scheidung.

Die Studie wird unter der Leitung der Professoren Hansjörg Znoj und Thomas Berger durchgeführt und richtet sich an Personen über 40 Jahre, die ihren Partner/ihre Partnerin vor mehr als sechs Monaten verloren haben und unter anhaltenden Trauersymptomen leiden oder Mühe haben, sich an die neue Lebenssituation anzupassen. Die Teilnahme ist kostenlos - es existieren keine finanziellen Interessen, es gibt aber auch keine Entschädigung 

Die Intervention basiert auf dem dualen Prozessmodell der Trauerverarbeitung von Stroebe und Schutt. Sie beinhaltet 10 Sitzungen und ein unterstützendes E-Mail pro Woche. Die Inhalte umfassen u.a. Informationen über Trauersymptome oder Trennungsreaktionen, kognitiv-verhaltenstherapeutische Strategien zur positiven Beeinflussung von Gedanken und Gefühlen sowie Selbstfürsorge, Schreibaufgaben zum Zulassen von Erinnerungen und Schmerz und die Gestaltung der neuen Lebenssituation und soziale Beziehungen ohne Partner/-in.

 

Weitere Informationen können Sie auf unseren Studienwebseiten finden unter www.online-therapy.ch/livia/ für Verwitwete und www.online-therapy.ch/livia2/ für Getrennte.

 

 

 

 


 

Einladung zur Trauerstudie der Universität Zürich

 

Der Tod des eigenen Kindes ist eine der massivsten Belastungen, denen wir im Laufe unseres Lebens ausgesetzt sein können.

Für eine wissenschaftliche Studie der Abteilung für Psychopathologie und Klinische Intervention an der Universität Zürich suchen wir Menschen, deren eigenes Kind gestorben ist.

Wir möchten untersuchen, wie sich massive Verlusterfahrungen auf das autobiographische Gedächtnis und auf persönliche Überzeugungen auswirken.

Im Rahmen eines Interviews würden wir gern mit Ihnen sowohl über Ihre Verlusterfahrung -sofern Sie das möchten- als auch über Ihre persönliche Weltanschauung sprechen.

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, finden Sie hier eine detailliertere Einladung zur Trauerstudie mit unseren Kontaktdaten.

Herzlichen Dank!

 

 

 

 


 

 

 

 

Im Fluss des Lebens fliessen auch

die Tränen der Trauer

 

 

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung
in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Dietrich Bonhoeffer

 

 

 

 

 

 


Fruchtbarer Regen

 

 

„Wenn du seit langem, vielleicht seit deiner Kindheit nicht mehr weinen kannst, können neugewonnene Tränen Tau und fruchtbarer Regen für deine vom austrocknen bedrohte Seele sein."

 

Reisen IKARIA 2016

 

- Abschied, Trauer, Neubeginn

- Erlebnisferien

 

 

Kommen Sie mit uns, erleben Sie IKARIA

...die griechische Insel in der Aegäis

 

 

 

 

 

 

 

 


"Die Trauer ist eine alte, ehrwürdige Dame, die beachtet, gesehen, gehört und wahrgenommen werden will."

Sie, die Trauer, ist sehr eigenwillig und gehört in die Familie der Gefühle, wie die Lebensfreude, Zufriedenheit, Scham und viele mehr.
Trauer ist eine spontane, natürliche, normale und selbstverständliche Reaktion unseres Körpers auf Verlust, Trennung und Abschiede. Es sind Emotionen, durch die wir Abschied nehmen können.
Die Trauerreaktion ist eine Fähigkeit, die uns angeboren ist. Sie begleitet uns ein ganzes Leben lang, von der Geburt bis zum Tod.
Abschied, Verlust und Trennung sind ständige Weggefährten im alltäglichen Leben. Zum Glück hat uns die Natur aber mit der Fähigkeit ausgestattet, diese Situationen zu meistern. Die Trauerverarbeitung hilft uns, alle möglichen Umstände und Ereignisse schadlos zu überstehen.
Die Trauer ist keine Krankheit, die man dementsprechend auch nicht behandeln kann. Im Gegenteil: Wird die Trauer nicht mit all den Gefühlen, die sie auslöst, durchlebt, sondern verdrängt, kann es zu ernsthaften körperlichen und geistig-psychischen Störungen kommen.

Trauer erfasst den Menschen in seinem ganzen Wesen und berührt alle seine Lebensbereiche.

Wichtig ist, dass die Trauer nicht in einem verschlossenen Kämmerlein alleine ausgelebt werden will, sie gehört wie alle anderen Lebensgefühle in die Öffentlichkeit, sie verlangt nach Gleichbehandlung gegenüber den anderen Gefühlen. Wie wir Menschen auch gleichberechtigt sein wollen.
Der Trauermonat November gibt dem Menschen eine bewusste Möglichkeit, sich dem Thema Trauer zuzuwenden. Die Gedanken an die Verstorbenen zu richten und auch an das bereits "Verstorbene" in uns zu sichten.
Er dient zur Einsicht in uns. Die oft dunkle oder neblige Jahreszeit lässt uns das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen. Wenn die Natur sich in die Erde zurückzieht, um die Kräfte in den Wurzeln, in den Samen, in den Zwiebeln zu sichern, können wir dieses natürliche Vorleben auch an uns anwenden.
Eine natürliche Verarbeitung in der Trauerzeit hilft, sich besser wahrzunehmen, zu verstehen und zu akzeptieren.
Für diesen Weg ist jeder Mensch selbst verantwortlich. Es stehen viele Wege der Trauerverarbeitung offen. Es ist weniger wichtig, wo und bei wem eine Trauerverarbeitung anstrebt wird, wichtiger ist es, dass eine Trauerzeit zugelassen wird, Raum und Zeit freigehalten wird mit sich selbst zur Ruhe zu kommen.

In der Stille liegt die Kraft der Erkenntnis und der Wandlung.

Dann fühlt sich die alte, ehrwürdige Dame "Trauer" wahrgenommen, verstanden und akzeptiert und erhält die Möglichkeit ihrer Zwillingsschwester, der Lebensfreude die Hand zu reichen.

 

 


Stand am:

16.05.2014 / 1200 Uhr  = 34938

08.12.2014 / 1200 Uhr  = 42975

12.07.2015 / 1200 Uhr  = 44950